"Ein spektakuläres Debüt!"  

Dana Grigorcea 

Der Roman

Simona ist Alan Schweingrubers Debüt. Der Roman ist Anfang Juli 2018 im Verlag Weissbooks in Frankfurt am Main erschienen. Simona ist auch als eBook erhältlich.

 

Ausgerechnet während ihres Urlaubs in Nizza passiert es: Die Enge des Appartements, die dauernde Nähe zu Mann und Tochter, der Alltag der Ehe – all das löst plötzliche Beklemmungen in ihr aus. Sie muss ausbrechen, nur für ein paar Tage; allein sein, wieder zu sich kommen. Doch schon nach der zweiten Nacht, die sie – mehr aus Versehen – mit einem anderen Mann verbringt, geschieht das Unfassbare: während »die Rezeptionistin anfing, die Terrasse mit blau-weiß-roten Fähnchen zu schmücken, betätigte ein junger Mann mit stark behaarten Armen den Anlasser des gemieteten 19 Tonnen schweren Lastwagens, bereit für seine Generalprobe durch Nizza... «


Obschon Mann und Kind beim Terroranschlag jenes 14. Juli verschont bleiben, ist Simonas Leben seither nicht mehr, was es war. Zurück in Zürich, scheitert sie am Alltag. Nur mit Mühe wird sie dem ›normalen‹ Leben gerecht. Bis sie eines Abends wieder ausbricht, auf abenteuerliche Weise erneut an die Côte d‘Azur gelangt – und dort auf einen Anderen trifft, der gezeichnet ist wie sie.


Presse / Rezensionen

»Diese innere Haltlosigkeit der Figuren, ihre Unfähigkeit, Erinnerungen und Schuld hinter sich zu lassen, werden vom Autor eindringlich, aber gänzlich unemotional beschrieben. Der kühle Grundton, der sich durch das ganz Buch zieht, verweist auf die Universalität der Geschehnisse. Jeder Mensch trifft Entscheidungen, kleine und große, und die allermeisten davon müssen wir im Nachhinein weder rechtfertigen noch hinterfragen. Andere hingegen haben erschütternde Folgen für ein ganzes Leben.»
Larissa Siebicke, Autorenbuchhandlung Marx & Co, Frankfurt

»Es ist schwer das Buch aus der Hand zu legen. Bewundernswert ist die Tatsache, dass Schweingruber eine derart psychologisch fundierte Geschichte über eine Frau gelingt.»
Yvonne Aregger, Solothurner Zeitung

»Schweingruber bringt in seinem Erstlingsroman Simona und Antoine, diese beiden verwirrten Seelen, zusammen. Er macht das ohne Peinlichkeiten und ohne literarischen Schmus, in klaren, bildstarken Sätzen. Dabei erzählt er raffiniert, fächert die Handlungsstränge auf und bringt dann alles wieder zusammen. Es ist kein Roman über eine unbeschwerte Sommerliebe, sondern mehr eine psychologische Beweisführung dafür, dass gewisse Menschen ganz einfach aufeinandertreffen müssen.»
Wolfgang Bortlik, 20 Minuten 



»Achtsam und ohne Schwere entfaltet Alan Schweingruber Schicksale und Versäumnisse seiner Figuren petit à petit. Dass Selbsterkenntnis und Neuanfänge möglich sind, davon erzählt der bezaubernde Roman auf eine weiche, anteilnehmende Weise mit einem goût Lavendel und Côte d’Azur.«
 Senta Wagner, Hotlist-Blog 


»Ein bemerkenswert dichter Debütroman mit erfrischend leichtem Ton, filmisch erzählt: Bildhaft und szenisch, mit schnellen Schnitten, die Zeit und Ort, Realität und Traum collageartig verweben. Man fühlt sich immer wieder angenehm an Romane von Philippe Dijan erinnert.«
 Hansruedi Kugler, St. Galler Tagblatt / Luzerner Zeitung


»Einnehmend und behutsam bringt Alan Schweingruber die Einzelheiten zusammen, die Simona mit Antoine verbindet. Dieser Debütroman hat mich stark an Tanja Paars "Die Unversehrten" erinnert. Manchmal erschaffen Autoren eine Welt, der man sich nicht mehr entziehen kann!« 

Barbara Kumpitsch, Tyrolia Innsbruck


»Ich habe 'Simona' sehr gerne gelesen. Die Sprache hat mir sehr gut gefallen und auch die Art der Erzählung, die den Leser erst im Laufe der Zeit all die Details von Simonas Flucht erfahren lässt. Auch hat mir gefallen, dass ich so oft überrascht wurde.« 

Mirjam Vogel, Mayersche Düsseldorf
 
 



 BIOGRAFIE