Biografie

 

Alan Schweingruber ist 1972 in Solothurn geboren. Im Alter von zehn Jahren zog er mit seinen Eltern ins Zürcher Tösstal. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und längeren Aufenthalten in Spanien, Frankreich und Deutschland arbeitete er als Journalist bei verschiedenen Schweizer Tageszeitungen und Magazinen. Er lebt in Kilchberg bei Zürich, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.


"Simona" ist der erste Roman von Alan Schweingruber. Er begann die Arbeit an dem Buch kurz nach einem Sommerurlaub in Nizza im Jahr 2016. Sein Appartement befand sich an der Promenade des Anglais, wo zwei Wochen nach seiner Abreise der Terroranschlag stattfand.








LESUNGEN


                                                                                             

                                                                                         © Fotos: Matthias Gerber

Medien



  • Yvonne Aregger, Solothurner Zeitung:


»Es ist schwer das Buch aus der Hand zu legen. Bewundernswert ist die Tatsache, dass Schweingruber eine derart psychologisch fundierte Geschichte über eine Frau gelingt.»




  • Wolfgang Bortlik, 20 Minuten:


»Schweingruber macht das ohne Peinlichkeiten und ohne literarischen Schmus, in klaren, bildstarken Sätzen. Dabei erzählt er raffiniert, fächert die Handlungsstränge auf und bringt dann alles wieder zusammen. Es ist kein Roman über eine unbeschwerte Sommerliebe, sondern mehr eine psychologische Beweisführung dafür, dass gewisse Menschen ganz einfach aufeinandertreffen müssen.»

  

  • Larissa Siebicke, Marx & Co, Frankfurt:


»Diese innere Haltlosigkeit der Figuren, ihre Unfähigkeit, Erinnerungen und Schuld hinter sich zu lassen, werden vom Autor eindringlich, aber gänzlich unemotional beschrieben. Der kühle Grundton, der sich durch das ganz Buch zieht, verweist auf die Universalität der Geschehnisse. Jeder Mensch trifft Entscheidungen, kleine und große, und die allermeisten davon müssen wir im Nachhinein weder rechtfertigen noch hinterfragen. Andere hingegen haben erschütternde Folgen für ein ganzes Leben.»
 


  • Senta Wagner, Hotlist-Blog:


»Achtsam und ohne Schwere entfaltet Alan Schweingruber Schicksale und Versäumnisse seiner Figuren petit à petit. Dass Selbsterkenntnis und Neuanfänge möglich sind, davon erzählt der bezaubernde Roman auf eine weiche, anteilnehmende Weise mit einem goût Lavendel und Côte d’Azur.«


 

  • Hansruedi Kugler, St. Galler Tagblatt / Luzerner Zeitung:


»Ein bemerkenswert dichter Debütroman mit erfrischend leichtem Ton, filmisch erzählt: Bildhaft und szenisch, mit schnellen Schnitten, die Zeit und Ort, Realität und Traum collageartig verweben. Man fühlt sich immer wieder angenehm an Romane von Philippe Dijan erinnert.«



  • Barbara Kumpitsch, Tyrolia Innsbruck:


»Einnehmend und behutsam bringt Alan Schweingruber die Einzelheiten zusammen, die Simona mit Antoine verbindet. Dieser Debütroman hat mich stark an Tanja Paars "Die Unversehrten" erinnert. Manchmal erschaffen Autoren eine Welt, der man sich nicht mehr entziehen kann!« 



  • Mirjam Vogel, Mayersche Düsseldorf:


»Die Sprache hat mir sehr gut gefallen und auch die Art der Erzählung, die den Leser erst im Laufe der Zeit all die Details von Simonas Flucht erfahren lässt. Auch hat mir gefallen, dass ich so oft überrascht wurde.«